Olivenöl        Klima        Herstellung        Qualität        Gesundheit        Partner

Wir düngen unsere Oliven nur organisch mit Schaf- und Pferdemist

Wir bekämpfen Unkraut im Olivenhain mit Pferden und Schafen

Wir ernten unsere Oliven direkt vom Baum beim Farbumschlag

Arbeiten im Jahreslauf


Im Frühling werden die Bäume beschnitten, um die Krone optimal mit Licht und Luft zu versorgen. Da die Olive am zweijärigen Ast fruchtet, ist Umsicht angesagt. Auch wilde Wasserschösslinge am Stamm müssen entfernt werden. Werden die Bäume nicht beschnitten, leidet die Qualität des Öls. Die Gabe von organischem Dünger findet auch im Frühjahr statt. Kunstdünger bringen zwar mehr Ertrag, machen die Bäume aber auch anfällig für Krankheiten und Schädlinge.

Nach der Blüte im Mai entwickeln sich die Oliven. Im Spätsommer ist der größte Feind die Olivenfliege. Ein Weibchen  legt ihre Eier in 200 bis 250 Oliven, die sich entwickelnden Larven beeinträchtigen den Geschmack des Öls erheblich. Die meisten Olivenbauern spritzen ihre Haine mit Insektiziden tot und sterilisieren so aber auch die gesamte Landschaft. Wir verwenden Fallen mit Lockstoffen und verzichten auf Chemische Mittel.

Aufwachsende Kräuter zwischen den Oliven lassen wir von unseren Pferden beweiden, anschließend wird der Boden umgepflügt, da ein Bewuchs die Ernte praktisch unmöglich macht.

In unserer Zone trägt ein Baum ohne Bewässerung und ohne Stickstoffdüngung etwa 20 Kilogramm Früchte, daraus gewinnen wir etwa 2 Liter Öl. Früher Regen im Herbst begünstigt den Ertrag. Wir ernten früh im Jahr, der beste Erntezeitpunkt für hochqualitatives Öl ist, wenn die Oliven von Grün auf Schwarz umfärben. Das bringt zwar weniger Ertrag, aber ein fruchtigeres Öl als von vollreifen Oliven. Die Ernte erfolgt vom Baum, denn abgefallene Oliven enthalten bereits ein Enzym, das die Haltbarkeit des Öls verkürzt. Die Oliven werden unverzüglich zu einer kleinen Mühle gebracht, gepresst und in Flaschen abgefüllt.